Julian Assange ist frei!

Wird aber auch Zeit…

Ich weiß: googeln könnt Ihr selber, aber ich empfehle im Zusammenhang mit Julians Freilassung den Blog von Mathias Bröckers, (der sich als einer der wenigen deutschen Journalisten dauerhaft für Julian Assange engagiert hat).

Weitere Hintergründe erläutert auch Yanis Varoufakis in seinem YT-Video Yanis Varoufakis on Julian Assange’s release.

Grundlos auf Anweisung der USA für fünf Jahre im Hochsicherheitsgefängnis in Belmarsh in einem Raum von 6 qm eingesperrt zu sein nennt man Folter.

Im Zusammenhang mit Folter auf US-Befehl möchte ich auch an den Film „Der Mauretanier“ erinnern. Vorsicht: Link führt zu WIKI. Der Film war bis vor ein paar Tagen in der ARD-Mediathek abrufbar. Ich fand manche Szenen so unerträglich, dass ich ihn nur im Schnelldurchlauf sehen konnte. Mehr Infos zum Mauretanier

Auch auf den Podcast „Slahi – 14 Jahre Guantanamo“ möchte ich hinweisen.
„Bastian Berbner und John Goetz erzählen die Geschichte von Mohamedou Slahi: Slahi, Sohn eines Kamelhirten aus Mauretanien, kommt zum Studium nach Deutschland und wird Ingenieur. Was klingt wie ein Einwanderer-Märchen, endet in Guantanamo Bay, wo er ohne Anklage festgehalten wird. Er gilt als einer der wichtigsten Gefangenen dort – und wird so heftig gefoltert wie kein anderer. Wie konnte es dazu kommen? Was macht Folter mit demjenigen, der gefoltert wird und denjenigen, die foltern? Erstmals äußern sich Slahis Folterer. Ihre Enthüllungen führen ins dunkle Herz des „Krieges gegen den Terror“. Ausgezeichnet mit dem Grimme Online Award 2022 in der Kategorie INFORMATION für „Recherche, Produktion und Moderation“
Quelle: NDR Info

Mögen George Bush, Dick Cheney und Obama dereinst in der Hölle schmoren…

(ep)