About

Eugen Pletsch
Foto: Oliver Hardt (2016)

Eugen Pletsch, einst Liedermacher (Oigen), Chronist und kritischer Begleiter der Alternativbewegung der 70er und 80er Jahre lebt heute als Schriftsteller bei Gießen.
Der langjährige Betreiber des Golfportals CyberGolf.de und Kolumnist zahlreicher Golf-Satiren war Kult in der Golfszene. Sein „Golftagebuch“ war der erste regelmäßig erscheinende Golfblog deutscher Sprache.
Seine Lesungen unter dem Motto: „Endlich haben Deutschlands Golfer was zu lachen!“ waren auch bei Nichtgolfern beliebt.

„Eugen Pletsch ist so etwas wie der Urvater der Golf-Blogger. Angefangen hat alles 1998 mit seinen Golfnotizen. Hunderte von Texten rund um das Golfspiel sind mittlerweile (…) erschienen, dazu echte Bestseller. „Der Weg der weißen Kugel“ beispielsweise oder auch „Golf Gaga“ und „Achtung Golfer!“ Allesamt gewürzt mit der für Pletsch so typischen Prise Satire.“ (Quelle: Alpengolfer)

Wie es bei mir begann?
Eine kurze autobiografische Zusammenfassung meiner „Golf-Laufbahn“ ist hier zu finden… (ep)

Der Gießener Anzeiger über Eugen Pletsch (2019)

Selbstreflektion
Als Journalisten habe ich mich nie bezeichnet, weil das ein Beruf ist, den ich nicht erlernt habe.
2007 gab es in einer Golfzeitschrift namens PLOCK eine mehrseitige Home-Story über mich, weil jemand meinte, mich mich als Golf-Gonzo-Schreiber (im Sinne von Hunter S. Thompson) vorstellen zu müssen.
Ich fühlte mich zwar geschmeichelt aber Hunter war ein hochkarätiger Sport-Journalist, dem hin und wieder die Gäule durchgingen, sei es wegen Drogen oder dem allgemeinen Wahnsinn der amerikanischen Gesellschaft. Seine Berichte, seine GONZO-Schreibe für den Rolling Stone, diese Mischung aus Fake und Fakten mag die Blaupause für modernen Journalismus* sein, aber nicht für mich.
Das einzige Kriterium meiner schriftstellerischen Arbeit ist der Spaß, den ich habe, wenn ich die Fakten und Fiktionen aufschreibe, die mir aus den Fingern fließen – was ich eine Zeit lang als Golf-Gagaismus bezeichnete.
Doch Kerouacs These vom ‚spontanen Schreiben‘ ist mir von jeher näher gewesen als Hunter S. Thompsons GONZO, um den Preis, dass ich in meinen Blogs auf Cybergolf.de laut SEO-Auswertung 1.765 Schreibfehler gehortet habe und ohne Frau Oelmanns Hilfe als Korrektorin wären es noch 10.000 mehr geworden.

Mittlerweile habe ich mich nach mehr als 30 Jahren auf dem Golfplatz wieder dem Gitarre spielen zugewandt, was ich auch nicht viel besser kann, mir aber im Winter und bei sommerlicher Affenhitze praktikabler erscheint.
Siehe auch: Back on the Road.
Mein autobiografischer Text „OIGEN: Zwischen Sternenstaub und Hühnerdreck“ beschreibt Ausschnitte meines Lebens bis zu meiner Zeit als Straßenmusiker in den 1970er Jahren. Eugen Pletsch