Legenden vom Attighof

Legenden vom Attighof (2006), eine surrealistische Hommage an den Golfclub Attighof, galt jahrelang als verschollen, bis der Text 2021 von Edith und Günther Bachor, den Inhabern des Attighof wiederentdeckt wurde.

Cover: Siggi Demand

Über das Golfspiel wollte ich eigentlich nicht mehr schreiben, da habe ich gesagt, was ich zu sagen habe. Aber wenn es um Magie, Zwerge, Ausserirdische und wundersame Dinge der besonderen Art geht, mache ich doch mal eine Ausnahme und das kam so:
Im Januar traf ich Edith und Günther Bachor, die Inhaber des Golfclubs Attighof, in dem ich früher häufig zu Gast und zeitweise Mitglied war. Im Gespräch schwärmten sie mir von einem Text  vor, den ich 2006 (offensichtlich im Vollrausch) verfasst haben soll und der dann verschollen war, zumindest in meiner Erinnerung.
Herr und Frau Bachor erzählten mir, dass diese Geschichte auf der Internetseite des Golfclubs Attighof zu finden ist und gerne aufgerufen wird.

Am Abend las ich den Text erstmals seit Jahren und schlug der Familie Bachor am nächsten Tag vor, die Geschichte in einer von Peter Ruge illustrierten Ausgabe als Büchlein zu veröffentlichen. Das wurde begeistert aufgenommen und jetzt sind meinen Legenden vom Attighof bei ePubli erhältlich

Legenden vom Attighof
ISBN: 9783754965955
Format: Taschenbuch
Seiten: 68
Preis: 12,99
mit 30 Cartoons von Peter Ruge
und Textbeiträgen von Barbara Helbig
Satz & Umschlaggestaltung: Siegfried Demand

Vielen Dank an Sabine Oelmann, Siggi Demand, Peter Ruge und die Familie Bachor vom Golfclub Attighof

Der Weg der weißen Kugel

Schottland 1995. Obwohl ich an einer fortgeschrittenen Borreliose litt, meinte ich mich am 3. Tag der OPEN nochmal nach St. Andrews schleppen zu müssen. Ich erinnere mich vage daran, dass ich mit einem Golfjournalisten (HPK) über den Platz lief, um John Daly, Arnold Palmer und Jarmo Sandelin zu beobachten. Es war irrsinnig heiß, was mir den Rest gab. Den Finaltag verbrachte ich dann im Bett und schaute 10 Stunden BBC. John Daly gewann die OPEN.

Zurück in Frankfurt wurde ich sofort in die Hautklinik der Uni Gießen verfrachtet, wo ich zehn Tage am Tropf hing und mit Doxycyclin vollgepumpt wurde.
Während die Ärzte ihre Geschütze gegen die Borrellien auffuhren, begann ich ein Buch zu schreiben, das später unter dem Namen ‚Der Weg der weißen Kugel‘ in Golfer-Kreisen einigermaßen bekannt werden sollte. 
Mein Manuskript wurde als eines der erst 10 Book-on-Demand-Bücher veröffentlicht. Dann, 2005 – es kann nur KARMA gewesen sein (oder totale Inkompetenz, weil mein Redakteur, der von Golf absolut keine Ahnung hatte) – war der KOSMOS-Verlag Stuttgart, bereit den „WEG“ in sein renommiertes Verlagsprogramm aufzunehmen.

Pressetext KOSMOS-Verlag:
Der »Weg der weißen Kugel« entlarvt die scheinbar heile Welt der Golfer. Augenzwinkernd zeichnet Eugen Pletsch ein treffendes Bild der Golf-Gesellschaft.
Satirisch, ironisch und bisweilen surrealistisch weist er den Weg zum mystischen Geheimnis des Golfsports. Endlich können auch Nichtgolfer mitreden, und Einsteiger
erfahren, worauf es beim Golf wirklich ankommt

Und so wurde der „etwas andere Golf-Ratgeber“zu einem Renner. Nach 20 Jahren ist es ein Klassiker humoristischer Golfliteratur und gilt als eine Art ‚Kultbuch‘, was immer das sein mag

Cover: Kosmos-Verlag
mit einem Cartoon von Peter Ruge

Für mich ist der WEG ein Bild, an dem ich immer wieder weiter gemalt habe, denn in jeder Ausgabe wurden Texte aktualisiert, geändert, erweitert oder verworfen.
Ursprünglich handelte es sich um die Abrechnung eines Clubfreien Golfers mit dem Golf-Establishment und war gespickt mit laienhaften Tipps zum Spiel, zur Ausrüstung und zum ganzen Drumherum des Golfspiels – kurz gesagt – mit allem, was in anderen Golfbüchern nicht zu finden ist.

Aber Vorsicht: Der Weg der weißen Kugel enthält nicht nur lustige Geschichten, sondern schildert auch die historischen Hintergründe des Golfsports in Deutschland, ein Thema, das Light-Golfer auf der Suche nach dem schnellen Kick schnell langweilen könnte. 

Der Weg der weißen Kugel ist also kein Golflehrbuch, sondern eine Sammlung von Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen, die der Autor in mehr 30 Jahren als aktiver Golfer gesammelt hat. Dass meine Hinweise zum Spiel einigen Golfern (wie sie mir schrieben) mehr geholfen haben als manches Golflehrbuch, steht auf einem anderen Blatt.

Mein Problem beim Schreiben, damals wie heute ist, dass mir immer wieder irgendeine Sicherung durchbrennt, worauf sich fachlich kompetente Hinweise mit surrealen Geschichten vermischen. Deshalb meinte der KOSMOS-Verlag irgendwann, ich habe mit meiner Schreibweise ein neues Genre erfunden. 

Mittlerweile hat der KOSMOS-Verlag sein Golfbuchprogramm ausgemustert und obwohl die Neuauflage vom ‚WEG‘, die 2015 erschien, bereits Weihnachten 2016 vergriffen war, wurde das Buch nicht mehr neu aufgelegt. Ich erhielt die Buchrechte zurück.

Damit das Buch für alle neuen Leser/Innen, die den Weg der weißen Kugel beschreiten möchten, lieferbar bleibt, haben wir den WEG in der Fassung der letzten KOSMOS-Ausgabe mit einem wunderschönen Cover von Klaus Holitzka neu bei BOD veröffentlicht, wo man es Portofrei bestellen kann.

Cover: Klaus Holitzka

Textauszug: „Golf macht süchtig, dann eine Weile blöde und dann depressiv. Sie könnten schnell pleite sein. Ihr Weib wird Sie verlassen oder, schlimmer noch, auch mit dem Golfen anfangen. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, können Sie noch nicht Golf spielen. Aber Sie haben eine solche Ahnung vom Thema, dass jeder den Eindruck bekommt, Sie hätten Handicap 4 gehabt, bevor es Ihrer Firma wirklich schlecht ging und Ihre Frau Ihnen den Laufpass gab. Ich werde Sie mit einer gesunden Dosis Schwachsinn so auf dieses Spiel vorbereiten, dass Sie jedem Widerling Paroli bieten können!“ (Gilt natürlich auch für Damen!)

„Unbestritten ist, dass (…) „Der Weg der weißen Kugel“, nicht nur eines der lesenswertesten Bücher zum Thema Golf in Deutschland, sondern auch der erfolgreichsten war.“ Tim Cole

„Die Golf-Bibel“: Als Golfazubi im ersten Lehrjahr habe ich vor einigen Wochen den Pletsch’schen „Weg“ entdeckt und seither nicht mehr aus der Hand gelegt. Mein Kompliment, ganz großes Golfkino in meisterhafter Schriftform. Ein Muss für jeden Golfer, der sich dem Handicapjagd-Unsinn entziehen und den wahren Geist des Golfspiels kennenlernen möchte.“ Erhard Kirsch 2016.

Eugen Pletsch ist ein glänzender Beobachter des ganz normalen Golfwahnsinns. Aber Pletsch schreibt nicht nur einfach witzig sondern zutiefst hintersinnig.“ Golfunterricht.org

„Der WEG passt in kein gängiges Genre. Pletsch ist ein virtuoser Geschichtenerzähler, der ideale Autor für eine Golfchronik der etwas anderen Art. Es gibt Satiren, die dem Leser ganz neue Sichtweisen eröffnen, Tipps und Hintergrundinformationen zur Entwicklung des Golfsports in Vergangenheit und Gegenwart. Die lebendig gezeichneten Figuren, die in den verrückten Geschichten auftauchen, zeichnen liebevoll- ironisch einige Spielertypen nach und lassen uns die tieferen Werte des Golfspiels erahnen. Hilfreich sind ein Glossar mit humorvollen Erklärungen sowie zahlreiche Erläuterungen im Text. Das Buch eignet sich hervorragend als Geschenk.“ VcG Heft 1/2006

„Ein ungewöhnliches Golfbuch! Eugen Pletsch rückt die Relationen zurecht, in einer Art von Kulturkritik am Geschehen in unserer Szene. Vor allem für Golfeinsteiger eine unentbehrliche Wahrnehmungshilfe, um mit den Auswucherungen dieser Sucht Golf besser zurecht zu kommen. Für etablierte Golfer bereitet er mit sicherem Urteilsvermögen und einer klaren, präzisen Sprache unsere geschlossene Golfwelt neu auf. Ein Augenöffner und Zurechtrücker in jeder Zeile ironisch-tiefgründig und witzig, lehrhaft und doch nicht belehrend in höchstem Maß unterhaltsam.“ SPORTTEST

Ein ideales Buch für Weiterdenker und Menschen mit Sinn für Ungewöhnliches.“ Hans Peter Kregelius in „golf spielen“

Golf-Veteranen werden sich mit diesem Buch herrlich ärgern. Ein abgefahrenes Buch!“ G.O.L.F.-Time

Endlich haben Deutschlands Golfer etwas zu lachen!“ Teneriffa genießen

Der Weg der weißen Kugel

Ein etwas anderer Golf-Ratgeber
Eugen Pletsch

Hardcover, 232 Seiten

ISBN-13: 9783744898997

Verlag: Books on Demand

Bei BOD portofrei kaufen.

Achtung Golfer! – die Story zum Buch

Eigentlich sollte das Buch ein ziemlicher Schinken mit endlos langen Sätzen und einem Schuss Wahnsinn werden, fast wie ‚Dantes Inferno‘, aber mein Redakteur meinte, dass das niemand kaufen würde, weil kein Mensch heutzutage mehr als eine SMS-Textlänge verarbeiten kann.
Das Gespräch mit einem Redakteur verlief etwas so:

Sonst noch was?“ fragte ich.
„Es soll ein heiteres Buch werden“, sagte er, was mir sofort die Laune vermieste.
„Das Golfspiel ist nicht immer heiter!“ knurrte ich.
„Das mag sein“, erwiderte er, „aber Sie können manchmal richtig fies werden, so dass man meint, Sie wollten Ihren Lesern das Golfspiel vermiesen.“

„Wie bitte? Ich? Ich bin der einzige in der Branche, der diesen Traumtänzern reinen Wein einschenkt, der ihnen schonungslos sagt, was ihnen bevorsteht, wenn sie  …ich habe doch täglich mit den Opfern dieses Spiels zu tun. Ich bin doch selbst eins!“

So ging das hin und her. Eigentlich plante ich einen anarchistischen Golfroman zu verfassen. Meine These: Golf ist Anarchie. Mein Beweis: Wo immer sich Golflehrer einmischen, herrscht danach das reine Chaos.

„Wir brauchen kurze Episoden, leicht wie Knäckebrot, die flach unter dem Wind segeln“, forderte er, was mich erboste.
„Soll ich irgendwelche niveaulosen Sottisen und peinlichen Anekdötchen zu einem Amalgam der Geschmacklosigkeit zusammenrühren, das bei jedem intelligenten Menschen Übelkeit verursacht?“ fragte ich.
„Das leichte Genre ist ein Trend, den wir nicht verschlafen sollten!“
„Ich soll meine Leser in den Hades grobschlächtiger Satire stürzen? Aber das ist doch überhaupt nicht mein Stil! Außerdem kann ich mich nicht kurz fassen.“
„Dann müssen Sie es lernen. Viele Bücher, die ihre Leser nicht mit Inhalt überfordern, sind Bestseller geworden.“
„Solche Bücher werden Bestseller?“
Es folgte ein Moment der Stille. Der Redakteur am anderen Ende der Leitung schien zu nicken. Im tiefsten Gedärm meines Wesens, da wo in jedem Künstler die Angst vor der Einsamkeit in Altersarmut wohnt, schrie plötzlich ein hungriger Esel auf, der GOLDESEL: „ÖÖÖnk, ÖÖÖnk, ÖÖÖnk!“
„Vielleicht sollte auch ich diesen schweren Zeiten der Niveaulosigkeit meinen Tribut zollen?“
„Die Verlagsleitung würde das sehr zu schätzen wissen.“
„Und das Thema?“
„Geschichten über Golfer, sozusagen Schlägertypen in Wald und Flur. Auf wen lässt man sich ein, wenn man mit dem Golfen beginnt?
„Ich könnte vielleicht etwas über unsere Therapiegruppe schreiben“, überlegte ich laut.
„Gut zu wissen, dass Sie noch in Therapie sind, aber ist das lustig?“
„Ich bin nicht in Therapie, ich bin der Therapeut!“
„Oh! Wie schön. Dann ist es für Ihre Klienten bestimmt lustig.“
„Für die Betroffenen vielleicht weniger, aber für die Leser könnte manche Episode ein Anlass zum Schmunzeln sein.“
„Na, dann haben wir doch etwas gefunden“, beendete mein Redakteur das Gespräch.

Dann kam die Einladung, einen Sommer in meinem früheren Golfclub Bauernburg als Mitarbeiter des Golftherapeutischen Pflegedienstes auszuhelfen. Grötschmann und Mulligan, die meine Leser aus dem WEG und Golf Gaga kennen, waren verreist und Karl Janzen suchte Verstärkung für sein Team. Für einen Golfethnologen, der Feldstudien betreiben wollte, war das also eigentlich eine ideale Situation um der Frage nachzugehen, ob sich Schlägertypen nach einem System ordnen lassen. Ich begann, die Artenvielfalt von Golfern zu studieren und etliche „Golfer-Typen“ in Gruppen zu erfassen.
Um Euch eine kleine Vorstellung davon zu geben, möchte ich ein paar Typen aufzählen, die in jedem Club zu finden sind: Jeder kennt den latent depressiven Spaßvogel, den nörgelnden Bedenkenträger, den jovialen Besserwisser, den selbstherrlichen Vielredner, den implosionsgefährdeten Schweiger, den peinliche Witze-Erzähler, den verschreckten Jammerlappen, den total begeisterten Neuling, das Kreischhuhn, die schrille Quietschmaus, die abrupte Jodlerin, die Zeterzicke, Bassbrummler, eitle Schwallköpfe, die desorientierte Faslerin sowie die planlose Vollchaotin mit Schreianfällen.
Wir alle kennen aber auch die gestylten Businessgolfer, Verkäufer-Typen, Vereinsmeier, neugolfende Platzreifegeschwader, langjährig golfende Kampfgeschwader, standesbewusste Altgolferinnen, aufgeblasene Mannschaftsspieler, verzweifelte Mannschaftsspieler, selbstgefällige Sponsoren, handicap-geile Pleitiers, geschasste Geschäftsführer, Prominente, B-Prominente, die überwiegend weiblichen C-Cup-Prominenten, Unternehmer, Herr Dr. Bankbeaufsichtigt, neureiche IT-Fuzzies sowie schwarzgeldzockende Bauunternehmer. Obwohl ich viele Typen sammeln konnte, wurde es irgendwann problematisch. Ich versuchte, Golfer nach allen mir bekannten Systemen zu ordnen, aber schließlich wird klar, dass man sie nicht wie Blumen oder Vögel sortieren kann.
Als ich das dem Verlag gestand, änderte mein Redakteur den Auftrag:
„Wir möchten Menschen vorstellen, die sich bereits für dieses hübsche Hobby entschieden haben. Freundliche, sympathische Gestalten voller Lebensfreude und Humor.“
„Hübsches Hobby? Freundliche, sympathische Gestalten voller Lebensfreude? Sagen Sie, waren Sie schon mal auf einem Golfplatz?“ fragte ich.
„Nein, aber denken Sie über meinen Vorschlag nach.“
Außerdem wollte er ein paar „schräge Typen“, Geschichten mit Viechern, weil das gerade im Trend läge und möglichst noch eine Weihnachtgeschichte.

Also begann ich, Geschichten von besonders bizarren Typen zu sammeln, aber dabei fällt mir ein, was noch wichtig ist (es gibt so viele Handlungsstränge):
In dieser Zeit in Bauernburg lebte ich in einer kleinen Pension und auf der Weide hinter dem Haus, unter meinem Fenster, stand ein Pferd, wie sich herausstellte ein mongolisches Steppenpferd. Ich nannte es Ed, nach dieser Fernsehserie, und ich begann mit ihm zu reden, ihm von meinem Alltag erzählten, bis – ja, bis ich merkte, dass Ed mich wirklich verstand. Er begann, mir telepathisch zu antworten.
Spätestens jetzt wird „Achtung Golfer!“ ziemlich abgedreht, diesmal aber so, dass ich selbst nicht mehr ganz folgen konnte. Schließlich landete ich in der mongolischen Wüste, wo ich, wie in jedem meiner Bücher, Ho Lin Wan traf, meinen Kameraden aus einem früheren Leben in Tibet. Weil die ganze Geschichte immer absurder wird, fragt mein Redakteur am Ende des Buches:
„Was haben Sie mir denn da geschickt?“
„Das Buch, das Sie bestellt hatten! Gefällt es Ihnen nicht?“
„Ich bin kein Golfer, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass irgendein Golfer etwas mit diesem mystischen Humbug anzufangen weiß.“
„Was soll ich machen. Ich bin Anhänger des spontanen Schreibens und weiß nie, wohin mich meine Feder führt.“
„Sie schreiben noch mit der Feder? Das sieht Ihnen ähnlich.“
„Nein, das war nur ein geflügeltes Wort.“
„Ach so. Und was jetzt?“


Die Pointe der Geschichte ist, dass der KOSMOS-Verlag dann doch bereit war, das Buch zu verlegen, und um mich zu ärgern haben sie auf der Website seit Jahren immernoch das falsche (blaue) Cover abgebildet
Ich hoffe dennoch, dass es Leser gibt, die in dieser heutigen surrealen Welt ein bisschen mystischen Humbug zu schätzen wissen. (ep)

Als eBook (12,99) beim KOSMOS-Verlag bestellen

Golf Gaga – Der Fluch der weißen Kugel

Verlagstext: „In seiner Erfolgssatire „Der Weg der weißen Kugel“ empfahl Eugen Pletsch „heitere Gelassenheit“ als Schlüssel zum erfolgreichen Golfspiel. Doch nach einem Turnier war seine Gelassenheit schnell dahin. Der golfsüchtige Autor, mittlerweile komplett GOLFGAGA, nimmt an einer Pilotstudie zur Therapie von Golfsucht teil und verliebt sich dabei prompt in seine Ärztin. Ironisch, bissig, witzig – und ein bisschen romantisch – erzählt Eugen Pletsch von der „dunklen Seite des Golfsports“. Auch für Nichtgolfer köstlich zu lesen!“

Achtung: GOLF GAGA ist vergriffen, aber ich habe ich noch einige Exemplare gelagert. Wer Interesse an meiner satirischen“Rosamunde Pilcher-Love Story“ mit Schwerpunkt „Mentale Aspekte des Golfspiels“ hat, kann das Buch bei mir mit Signatur und kleiner Zeichnung des Autors für EUR 20.-(Paypal) inkl. Versandkosten erwerben.

Franckh Kosmos Verlag; 1. Edition (1. September 2007)
Gebundene Ausgabe, ‎ 272 Seiten. EUR 19,99, Kindle: EUR 9,99
Als eBook noch beim KOSMOS-Verlag erhältlich

„Als Golf-Frischling verschlinge ich im Moment alles über Golf, aber nichts hat mir soviel Vergnügen bereitet, wie die Bücher von Eugen Pletsch, besonders dieses, Golfgaga. Diese Bücher sind nicht nur lustig und sehr gut geschrieben, sondern bilden auch, wie ich finde, eine hervorragende Ergänzung zu den technischen Lehrbüchern: Pletsch schreibt über all das, was am Golf nicht Technik, aber dennoch mindestens genauso wichtig ist. Über das ‚mentale‘, die Besessenheit, die Irrwege, und die wunderbaren Momente, wenn plötzlich alles geht. Über das Verrückte am Golf, das den Golfinfizierten packen und nicht wieder loslassen kann. Ich glaube, Golfgaga wird mir in den nächsten Jahren einige Irrwege ersparen.“ Alex Jandrake

Golf Gaga Illustrationen von Klaus Holitzka

Golf Gaga gelesen, Kuchen verbrannt
Rezension einer Nicht-Golferin von 2007
Ich fing an, Golf Gaga zu lesen, nachdem ich den Geburtstagskuchen für meine Tochter in den Backofen gestellt hatte. Ich war so gefesselt, dass ich erst nach 1 1/2 Stunden wegen einem merkwürdigen Geruch aus der Küche hochschreckte. Der Kuchen war hoffnungslos verbrannt. So muss ein Buch sein. Ich fand nicht eher Ruhe, bis ich es zu Ende gelesen hatte. Immer dachte ich, ach nur noch eine Geschichte. Ich habe die Welt um mich herum vergessen, beinahe sogar den Geburtstag meiner Tochter. Ich habe laut gelacht, in mich hinein geschmunzelt und manchmal rollten mir auch Tränen der Rührung über die Wangen.
Eugen Pletsch schreibt so anschaulich, dass man die Personen und Schauplätze direkt vor sich sieht bzw. das Gefühl hat, mittendrin zu sein.
Die Zeichnungen von Klaus Holitzka passen perfekt zu dem Buch. (…)

Golfgaga hat mich mental unheimlich weitergebracht, weil ich jetzt weiß, dass es nicht nur darum geht den weißen Ball in ein kleines Loch reinzubringen, sondern dass man es auch genießen kann einfach nur auf dem Golfplatz zu sein.
Peter B. Kohlmann

Quelle:  http://forum.golfforum.de/f.cfm?id=497810&r=threadview&t=3594199&pg=

Plakat: Klaus Holitzka

Endlich einstellig!

Golf und die Kunst des Scheiterns

Verlagstext: „Endlich einstellig!“ ist die satirische Dokumentation eines Golfspielers, der es auf seine alten Tage noch mal wissen möchte. Aber die Suche nach einem Trekkingpfad zum Gipfel golferischen Glücks führt ihn trotz Unterstützung namhafter Golfexperten bald an seine körperlichen und psychischen Grenzen. Bissig und mit „englischem“ Humor nimmt Eugen Pletsch sich und den Leistungswahnsinn im Amateurgolf aufs Korn. „Endlich einstellig!“ ist geeignet für alle, die auf ihrem Weg der weißen Kugel weiter voranschreiten möchten.“

Cartoon: Peter Ruge

Eugen Pletsch:
Endlich einstellig! Golf und die Kunst des Scheiterns,
256 Seiten,
mit Illustrationen von Peter Ruge;
Franckh Kosmos Verlag;
2. Edition (9. Dezember 2013)
Taschenbuch ‏: ‎ 256 Seiten,

Vergriffen. Nur noch gebraucht erhältlich!

Bei „Endlich einstellig!“ musste ich viel Selbstbeherrschung trainieren, um nicht laut lachend von meinem Sitz in der Bahn zu kippen. (…) Für mich persönlich ist „Endlich einstellig!“ Pletschs bestes Buch und beschreibt mit viel Augenzwinkern die männlich-deutsche Fixierung auf die Stammvorgabe. Fazit: Eine absolute Kaufempfehlung für alle Golfer, die auch über sich selbst schmunzeln können.“
Von Pushslice am 22. November 2009

Pletsch ist einfach gut!
Eine Rezension von Timo Schlitz (2013)

„Endlich einstellig! Golf und die Kunst des Scheiterns“, heißt der Titel des dritten Buchs von Eugen Pletsch. Nach „Golf Gaga. Der Fluch der weißen Kugel“ und „Der Weg der weißen Kugel: Skurrile Geschichten aus dem Golf-Alltag“ mussten die Fans des golfenden Bloggers aus der Nähe von Gießen eine Zeit lang warten, bis die Geschichte vom nervenaufreibenden Kampf mit dem Single-Handicap in die Buchläden kam. Aber jetzt ist es vollbracht, – und es ist ein ansprechendes Golfbuch geworden. 
Autor Pletsch schafft es, seinen sehr ironischen Blick durchweg aufrecht zu erhalten und den Leser ins Boot zu holen. Nach wenigen Seiten fühlt man mit ihm. Das selbsternannte Ziel ist ein einstelliges Handicap. Doch die eigentliche Frage, ob es der Ich-Erzähler wirklich schafft, sein Handicap unter die magischen 10 zu verbessern, ist beinahe nebensächlich. Denn Pletsch kennt alle, die im kleinen Golf-Kosmos zu den Insidern zählen (Oliver Heuler, Mike Klais, Barbara Helbig, das spicy golfforum etc.) – und karikiert nebenbei die gesamte Branche. 

Fazit: Ein witziges Buch, das sich schnell und unkompliziert liest, aber in einigen bekannten Situationen mehr Infos vermittelt, als mehrere Trainings-Ratgeber zusammen. Pletsch schreibt zudem sehr unterhaltsam, ist aber auch selbstkritisch – eine in der Golfwelt eher unbekannte Eigenschaft.“


Quelle: http://www.golf.de/publish/panorama/panorama-news/60083342/pletsch-ist-einfach-gut

Cartoon: Peter Ruge

Anmerkungen für Golfreisende

Anmerkungen für Golfreisende – Play it with ease in the breeze

ist ein etwas anderer Golf-Ratgeber. „Anmerkungen für Golfreisende“ ist eine Reiselektüre für Golfer mit Einsichten und Ansichten, golfphilosophischen Betrachtungen, Glossen und Kommentaren zu aktuellen Golfthemen, die ich in meinem Blog auf Cybergolf.de zwischen 2006 und 2016 als Kolumnen veröffentlicht habe.
Zusammengefasst, überarbeitet und ergänzt um einige Glossen und Betrachtungen richten sich meine „Anmerkungen“ vorwiegend an Golferinnen und Golfer, die eine Reiselektüre suchen, die sich mit unserem Spiel befasst. (ep)

Sie können in diesem Buch beliebig blättern und lesen, wo es Ihnen gefällt. Der rote Faden, dem Sie immer wieder begegnen werden, besteht aus zwei Gedanken, die weder von mir stammen, noch neu sind:

  1. Nur wer sich entspannt und loslässt, wird sein Golfspiel und seinen Golfurlaub wirklich genießen können.
  2. Wer erfolgreich Golf spielen möchte, sollte die Gier nach dem Score zumindest im Urlaub zu Hause lassen.
    Daran werde ich Sie mehrfach erinnern und wenn Sie diese beiden Gedanken verinnerlichen und mit nach Hause nehmen, dann haben Sie etwas für Ihren Urlaub und für Ihr Spiel getan.
    Der Autor

Bibliografische Daten
Titel: Anmerkungen für Golfreisende – Play it with ease in the breeze
Autor: Pletsch, Eugen

ISBN: 9783741279454
Ladenpreis: EUR 9,99
E-Book: 5,99
Format: 12*19 cm
Einband: Paperback
Bindung: Klebebindung
Laminat: matt
Papiersorte für den Buchblock: cremeweiß 90g
Gesamtseitenzahl: 200
Anzahl Farbseiten: 3
Mit 12 Tuschzeichnungen von Klaus Holitzka. www.holitzka.de
Umschlag-und Autorenfoto: Oliver Hardt. www.oliverhardt.

Cover: Siggi Demand, Foto:Oliver Hardt

Rezensionen:
Eugen Pletsch zeigt sich stilistisch wie inhaltlich, nach seinen „Achtung Golfer“ aus 2013, wieder von einer anderen Seite. Seine „Anmerkungen für Golfreisende“ bieten Lern-, Lust-, Aha- und Genau-so-ist-es-Effekte, dabei Augen öffnend und Perspektiven herstellend – ein leichtflüssiges Lesevergnügen mit viel Praxisbezug zum Spiel, Reisen, (verallgemeinerbaren) Erfahrungen…“.
Dr. Wolfgang Kuner, Golf Mental Coach

Petr Jandl (jagputters.com) schrieb: „Anmerkungen für Golfreisende ist eine Streicheleinheit für die Seele (…). Habe gleich bei der ersten Gelegenheit angefangen zu lesen. Ein tolles Gefühl. Entweder habe ich es selber erlebt, oder darüber nachgedacht, oder es sind Momente „über mich“ beschrieben und zielen genau auf meine Seele. Ich freue mich heute ins Bett zu gehen um weiterlesen zu können ….“

Der Alpengolfer schreibt: „Ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch, der auf keiner Toilette aller Clubhäuser zwischen Flensburg und dem Brenner fehlen darf! Denn entspannt läuft’s eben nicht nur auf dem Golfplatz am besten. Eugen Pletsch betrachtet das Golfer-Leben wie immer mit einer gesunden Portion Humor. Das macht Spaß!“

Ein Taschenbuch für Golf-Reisende, also im richtigen Bordgepäck-Format. Dabei ein dezentes, einladendes Cover, sehr gute Schriftgröße (!), und ansonsten schlicht gehalten – mickrig bedeutet für mich etwas anderes (ein Hochglanz-Buch ist z.B. auch nicht für 10 € zu bekommen!) Dafür ist es FSC-zertifiziert, was vielleicht echte Leser noch interessiert… also alles in allem für meinen Geschmack ein gutes Preis-/ Leistungsverhältnis.“ Frau Oelmann

Ein wunderbar lehrsames und unterhaltsames VADEMECUM für alle, denen das Glück zuteil wurde, über den von Technik und Zahlen eingeengten Tellerrand des Golfspiels hinausblicken zu können. Und für all jene, die von der Magie dieses schönsten Sports der Welt bisher nur eine vage Ahnung haben und bereit sind sich auf sie einzulassen.“
Ulrich Nitzschke, Autor von „Zen oder wie ein Samurai Golf spielen“

HD (Amazon-Rezension)
„Endlich ein neuer Pletsch, dachte ich vorher, um danach festzustellen: Ich bin entzückt! Es ist beeindruckend, wie der Meister der satirischen und amüsanten Golfliteratur es schafft, immer wieder neue Facetten des Golfspiels zu beschreiben. Eugen Pletsch verbindet die ihm so ureigene humorvolle Leichtigkeit in der Beschreibung von Menschen, Landschaften und Gedanken zur (Golf-)Welt mit der Erzählung von (oft selbst erlebten) Anekdoten, Tipps und Begebenheiten auf und neben den Plätzen im In- und Ausland, insbesondere auch mit den ganz Großen des internationalen Profigolfs. Diese Lektüre ist jedem klassischen Lehrbuch vorzuziehen, da man hier nicht nur etwas über die richtige Haltung in der Ansprechposition lernt, sondern über die Haltung zum Spiel…und zum Leben. Das Büchlein ist so verfasst, dass man die kompakten Kapitel gleichsam kurz vor der Urlaubs-Golfrunde oder aber an kalten Herbstabenden daheim genießen kann. Dazu passt es in jedes Handgepäck und lenkt wunderbar vor Flugangst oder Seekrankheit ab. Ein Buch, das viel mehr als nur ein Golf-Reisebegleiter ist, viel mehr ein Caddie zur Entschleunigung, sowohl des eigenen Schwungs als auch des Seins – „on“ und „off“ the course.“

Eugen Pletsch ist heute der Autor, der am mitreißendsten in Büchern und Vorträgen die Begeisterung für Golf wecken kann. Er stellt hier seine Erfahrungen als Golfer in den letzten 10 Jahren dar, mit allen Überraschungen diese Spiels, seinen Problemen und mit Tips zu deren Überwindung. Einmalig ist der Humor und die Selbstironie und die Leichtigkeit des Stils trotz philosophischen Tiefgangs. Das verdient 5 Sterne. So macht er Appetit auf Golf und Reisen und er regt auch an, einzelne Probleme dieses vielfältigen Spiels mit anderen Büchern zu vertiefen.
Helmut Luft (Golf für Junggebliebene) 2016, Verifizierter Kauf.

H. Krakau (Amazon-Rezension)
„Völlig zweifelsfrei ist Pletsch mit seiner Arbeit in Golfdeutschland eine völlige Ausnahme. Das ist schon absolut klar, aber wird erst relativ so richtig deutlich, wenn ich andere deutschsprachige Bücher zur Hand nehme, die versuchen, sich dem Thema Golf auf einer nicht-fachlichen Ebene zu nähern. (…)“

Achtung Golfer!

Verlagstext: „In Achtung Golfer! Schlägertypen in Wald und Flur hat Eugen Pletsch aufwendige Feldforschung betrieben und dabei Spannendes zu Tage gefördert. Entstanden ist eine Studie über die Artenvielfalt im Golfclub und die ganz speziellen Eigenheiten von Golfern. Sind Golfer Mutationen? Nach welchem System lassen sich Schlägertypen ordnen?

Treue Pletsch-Leser begegnen hier alten Bekannten, aber auch vielen neuen schillernden Persönlichkeiten und schrägen Typen. Achtung Golfer! enthält eine Sammlung skurriler Geschichten, literarischer Clips, Traumreisen und obskurer Selbstbetrachtungen. 

Mein schwierigstes Werk – für manche Leser! Hier die Story zum Buch! (ep)

Ein echtes Muss für Golf-Fans, eine erhellende Lektüre für ihre Angehörigen und ein großer Spaß – auch für Nichtgolfer! Mit herrlichen Tusche-Bildern von Klaus Holitzka“  

„Wer Golf spielt und mit Monty Python, Robert Gernhardt sowie Loriot etwas anfangen kann, wird an Eugen Pletsch seine Freude haben.“ Golf.de

 „Subtil und sensitiv hingeschaut, sprachscharf auf den Punkt gebracht, mit Witz, Ironie und Stil dargeboten. Ein Buch für Golf-Kenner und solche, die es werden wollen.“ Dr. Wolfgang Kuner

1. Auflage 2013 Umschlag/Ausstattung: 18 Farbzeichnungen, Bindeart: Efalin-Band mit Schutzumschlag Seiten: 288

Bei KOSMOS bestellen (gebundene Ausgabe oder eBook)

Unter dem Titel „Eugen Pletsch’s Typenkunde: Das Mysterium der Golfer“ hat Thomas Klages eine Rezension im Golfsportmagazin veröffentlicht:

Eugen Pletsch’s Typenkunde

„Lange fast vier Jahre ist es schon wieder her, als der in Golferkreisen nicht gerade unbekannte Autor Eugen Pletsch sein letztes Werk veröffentlichte. In seinem neuen Buch “Achtung Golfer!” mit dem erläuternden Zusatz “Schlägertypen in Wald und Flur” bricht er nicht mit seinem typischen, tiefgründigen, selbstkritischen und immer mit einer Prise Humor unterlegten Schreibstil. Und gerade dieser breit aufgestellt wortgewandte Stil ist es, der den Leser fesselt – eigentlich fast egal, ob Golfspieler oder nicht.

Pletsch versucht und beginnt damit, die ach so verschiedenen Charaktere von Golfspielern unter einen Hut zu bringen und eine Art Bestimmungsbuch dieser nicht selten schrägen Spezies zu schaffen. Weder über die Horoskoptheorien unter Mithilfe seiner netten Nachbarin Frau Liebeseel noch per Excelliste will das klappen. Und dann quält ihn auch noch der Chefredakteur damit, dass es doch ein lustiges Buch werden soll – über die finalen Inhalte diskutiert er im Verlaufe des Buchs häufiger recht kontrovers mit der Verlagshoheit.

So kommt es dem Autor recht gelegen, dass er von seinem guten Freund Janzen in seinen alten Golfclub Bauernburg eingeladen wird, um die Sommervertretung im dort innovativen “Golftherapeutischen Pflegedienst” (kurz: GTP) zu übernehmen. Für seine ethnologischen Feldstudien eignete sich diese Tätigkeit perfekt, denn die nach der Golfrunde angefressenen Seelen der Spieler und -innen brauchten doch Beistand, Auswege als Hilfe oder einfach nur jemanden, der mitfühlend zuhört. Golf kann so gemein sein, die Mitspieler natürlich ganz besonders.

Eugen Pletsch gelingt es im Buch ausgesprochen gut, die so vielen unterschiedlichen Spielertypen zu charakterisieren – und das natürlich auf seine ureigen satirische Art. Nicht als schnöde Liste, sondern in kompakt griffigen Kapiteln hält er so manchem Golfer gar den Spiegel vor. Die GTP-Konversationen sind so bildhaft toll geschrieben, dass man meint, dabei gewesen zu sein. Stammleser seiner Bücher werden alte Bekannte wie Mulligan oder Grötschmann wiedertreffen, aber auch sein tibetischer Kamerad Ho Lin Wan fehlt nicht.

Der Autor hat aber auch die Fähigkeit, fast rührende Inhalte einzubauen. So redet er häufiger mit dem kleinen Pferd Ed, das am Fuße seines Pensionszimmers auf der Weide grast, über seine täglichen Erlebnisse bis es plötzlich verschwunden ist. Aber auch die kleinen Geschichten über Golfercharaktere im Kaminzimmer des Clubhauses, am letzten Tage vor seiner Heimreise, sind lebensnah und mitunter ergreifend zu lesen.

Mit “Achtung Golfer!” hat Eugen Pletsch die konsequente Linie seiner Bücher auf äußerst unterhaltsame Weise fortgesetzt. Es spricht Golfer, Mitleidende und gar Nicht-Golfer an, die diesen Menschenschlag am virtuellen Rande der Gesellschaft endlich mal verstehen wollen. Das Warten hat sich gelohnt.

Erschienen ist dieses Buch mit Hardcover im Franckh-Kosmos Verlag und für 19,99 Euro im Buchhandel oder via Internet erhältlich. Parallel dazu ist auch die elektronische Variante in verschiedenen Standards für den modernen Leser als eBook erhältlich, die für 12,99 Euro in den Reader wandert.“
Thomas Klages

Notizen eines Barfußgolfers

Notizen eines Barfußgolfers ist eine für die Buchfassung überarbeitete Auswahl meiner Blogs, die ich zwischen 2006 und 2018 auf cybergolf.de veröffentlicht habe. Kommentare zu aktuellen Golf-Themen, Szene-sezierende Glossen, Golf-philosophische Betrachtungen, praktische Tipps und stille Hinweise auf das mystische Geheimnis dieses eigenartigen Spiels, denen ich auf meiner mehr als 30jährigen Wanderung über die Fairways begegnete.

Es gibt viele Golf-Welten über die man schreiben kann: Club-Golfer, Mannschafts-Golfer, Liga-Spieler, Netzwerk-Golfer, Business-Golfer, Vereinsmeier, Verbands-Granden und jene Wohlstands-verwahrlosten, die leider das Image vom Golf in Deutschland geprägt haben.
Ich weiß nicht, was die alle machen und denken. Deshalb schrieb ich jahrelang in meinen ‚Notizen‘ und Kommentaren, was mir gerade einfiel. Online fanden mich überraschend viele Leser und manche kaufen sogar meine Bücher. So wurden „Der Weg der weißen Kugel“, „Golf Gaga“ und „Endlich einstellig!“ Sparten-Bestseller, später folgten „Achtung Golfer!“ und „Anmerkungen für Golfreisende“.

Sechseinhalb Golfbücher habe ich mittlerweile veröffentlicht, endlose Schachtelsätze über das Golfspiel verfasst, Sätze, die wie Katzen schnurren, wie Mantras summen und manchmal wie Motorsägen Nerv tötend aufkreischen.
Stets habe ich meine Leser zu betören versucht, habe mich eingeschleimt, war manchmal barsch, trotzig, sarkastisch, zynisch und bisweilen sogar witzig – aber es war umsonst.
Weder gelang es mir, das Golfspiel in Deutschland zu beschleunigen, noch hat sich das spielerische Niveau zu verbessert. Der Eulenspiegel, den ich meinen Lesern vorhielt, indem ich bizarre Figuren aus meiner Golf-Welt karikierte, führte höchstens zu einem Schulterzucken und der Erkenntnis, dass Golfer nun mal sonderbare Gestalten sind.

Als ich zu schreiben begann, waren Golfer meist kultivierte, intellektuell interessierte, bisweilen akademisch gebildete und künstlerisch ambitionierte Menschen, die ihre Gäste im Club noch mit Handschlag und einem „Gestatten, Soundso…“ begrüßten – um in meinem Fall sofort zu erkennen, dass ich weder den Stallgeruch noch das Einkommen hatte, um mir mehr als ein paar Stunden Übungszeit auf der Driving Range zu erkaufen (und selbst für die Gunst musste ich mit mancher Clubsekretärin noch heftige Sträuße ausfechten).

Ich trauere dieser Zeit nicht nach, im Gegenteil, denn ich war damals ein vogelfreier Golfer, ein Außenseiter, der um Spielmöglichkeiten betteln musste. Diese einstigen „Gentlemen“ des deutschen Golfsports, die mich zu mancher Satire anregten, hatten mein mittlerweile etwas abgestandenes Bild vom deutschen Golfer geprägt (wobei ich dem damals weitgehend üblichen, niveauvollen Umgang miteinander bisweilen nachtrauere).  

Cover: Siggi Demand

Hätte ich damals erkannt, dass ich selbst der Prototyp des neuen Golfers war, hätte alles anders kommen können. Intellektuell unbelastet wie eine Tontaube und vollkommen golfverrückt taumelte ich über die Fairways, so man mich ließ. Was habe ich in dieser Zeit gelesen? Fast nichts!
Ein Buch hatte ich, das „Das Golf-Handbuch“ von Alex Hay. Sonst nur Magazine mit möglichst vielen Bildern. Bilder vom Golfschwung, Bilder von den neusten Schlägermodellen, Bilder von den schönsten Golfplätzen der Welt  – Bilder, Bilder, Bilder – mit ein paar erklärenden Sätzen und dazwischen die üblichen PR-Artikel. Das hatte ausgereicht um mich träumen lassen, ich wäre ein Golfer. Internet gab es noch nicht.
Was zum Teufel war also in mich gefahren, dass ich irgendwann damit begann, eigene Bücher mit viel Text und wenigen Bildern zu veröffentlichen?
Und all diese Notizen, Blogs, Kommentare und Glossen? Leider kann ich nicht anders.

Wie gerne würde ich lehrreiche Golf-Cartoons zeichnen, mit deren Hilfe sich jeder Vollhorst mit Sockenschuss und DGV-Jagdschein auf feuchten Pfötchen in den Golf-Dschungel wagen kann, da wo Tiger brüllen und Gnome und Giftschlangen hausen.  Aber – ich kann es nicht. Also schreibe ich weiter meine Schachtelsätze und hoffe, jenen Lesern eine Freude zu bereiten, die einen anderen Zugang zu diesem seltsamen Spiel suchen. Für diese Leute schreibe ich am liebsten, denn wer sich wirklich mit Golf beschäftigt, entwickelt allein schon als Überlebensstrategie jene Art von Humor, die man braucht, um an meinen Geschichten Gefallen zu finden. Manche der Figuren, die ich beschreibe, sind sehr skurril und viele haben offensichtlich eine Klatsche, aber sie sind liebenswert, auch wenn das in meinen Erzählungen nicht immer deutlich wird.

Der Titel ist für EUR 19,99 bei epubli und in allen Fach-und Onlinebuchandlungen erhältlich.


Die Redaktionsgeisha

«Die Redaktionsgeisha« ist die von Peter Ruge illustrierte Fassung meines vergiffenen Buches Banalanga, einer surrealistische Satire aus der Welt der Naturheilkunde. Die Texte „dieser vergnüglichen Lektüre für Golfer und Nichtgolfer“ entstanden zwischen 2009 und 2012 als satirische Kolumnen für ein Heilpraktiker-Magazin und schildern die seltsamen Erlebnisse eines Golfers in der geheimnisvollen Welt eines Naturheilkunde-Verlages.

Schließlich habe ich in der Branche ca. 10 Jahre gearbeitet…
Es ist kein „Golf-Buch“ (wobei sich das Thema Golf dezent durch die Kapitel zieht), ist aber auch keine Verarsche der Naturheilmittel-Branche, deren bester Kunde ich bin.



Das Buch ist insgesamt ziemlich schräg, also schreibt nicht auf Amazon: „Ist mir zu schräg!“ (Nur ein Stern). Ich erinnere mich an den Witzbold, der mein Buch „Golf Gaga“ auf Amazon abstrafte, weil er meinte, das Buch wäre ihm zu Gaga. Hallo? Steht doch auf dem Titel, Freund!
Wenn manche Leser meinen Humor nicht kapieren oder von mir Fachbücher zum Golfspiel erwarten, dann muss ich damit leben. Aber „surreale Grotesken“ heißt: Keine Wissenschaftsabhandlung, weder über die Naturheilkunde noch über den Golfsport!
Nein, die Kapitel bestehen meist aus Dialogen mit der Azubine Anke, der einzigen Person in dem Verlagshaus, die den ziemlich durchgeknallten Protagonisten leiden kann und mit ihm redet.

Zum Inhalt: 
Ein Golfspieler, der in seiner Jugend zu viele psychedelische Substanzen geschluckt hat und nun glaubt ziemlich erleuchtet zu sein, leidet unter „Boreout“. Um unter normale Menschen (Nicht-Golfer) zu kommen und um seiner kompletten Verblödung als Golfer vorzubeugen, folgt er der Empfehlung seiner esoterischen Nachbarschaftsberaterin Frau Liebeseel und betritt das ungewohnte Terrain geregelter Arbeit. In einem von Frauen dominierten naturheilkundlichen Verlagshaus bewirbt er sich als „Marketingspezialist“, mutiert aber schnell zum Haus-Faktotum und wird schließlich die REDAKTIONSGEISHA.

Meine Satire „Die Redaktionsgeisha“ (BOD  ISBN: 9783750417014) wird bei Bestellungen direkt bei BOD versandkostenfrei verschickt! Ansonsten überall im Online,- und Buchhandel erhältlich, Preis: EUR 14,99, als eBook für EUR 5,99.

228 Seiten, mit 10 Farb-Illustrationen von Peter Ruge.

Mein FALK-Projekt

„Mein FALK-Projekt“ enthält den bisher unveröffentlichten Text „Die Göhrder Mörder Fahrt“ von Helmut Salzinger (über eine Wanderung durch den Göhrder Forst), Briefe von Helmut und Mo Salzinger sowie zwei biografische Texte von mir: „Helmut Salzinger – der Mann, der seinen Fernseher aus dem Fenster schmiss“ und  „Den Falk im Nacken“.

Cover: Siggi Demand

Bevor ich Helmut Salzinger persönlich kennenlernte, hatte ich bereits von ihm gehört. Ab 1973 schrieb er unter dem Pseudonym ‚Jonas Überohr‘ Kolumnen für das Hamburger Musikmagazin Sounds, das ich gelegentlich las. In den frühen 1980er-Jahren  zog sich Salzinger dann aus dem Kulturbetrieb zurück, siedelte im Hadelner Land in einem Dorf namens Odisheim und gründete mit seiner Frau MO einen Verlag. Sie zogen in ein altes Bauernhaus auf einem langen Streifen Land und starteten Ihr Projekt ‚HEAD FARM Odisheim‘. Alsbald trafen sich dort Literaten, Philosophen und Künstler, die in den Jahren 1984–87 unter anderem die Literaturzeitschrift FALK erstellten. FALK erreichte auch die Redaktion einer Alternativzeitschrift, für die ich tätig war und ich blätterte gerne in den Heften mit dem erdfarbenen Umschlag. Wir lernten uns kennen und wurden enge Freunde bis zu seinem Tod.

Nachdem Salzingers Buch „Der Gärtner im Dschungel“ im Frühjahr 2019 neu veröffentlicht wurde spukte mir der Gedanke durch den Kopf, ein bisher unveröffentlichtes „Logbuch“ aus seiner Feder (über unsere gemeinsame Wanderung durch den Göhrder Forst) zu veröffentlichen. Theo Köppen hatte „Die Göhrder Mörder Fahrt“ einmal bei einer Lesung an der Kalten Buche  vorgetragen, ansonsten ist der Text weitgehend unbekannt. In meinem Archiv fand ich außerdem noch ein paar Postkarten und Briefe von Helmut und MO.

Dieses Material habe ich dann um zwei biografische Texte ergänzt: Der Text „Helmut Salzinger – der Mann, der seinen Fernseher aus dem Fenster schmiss“ war bereits in dem Buch „Humus“ veröffentlich worden, einer Hommage seiner Freunde an Salzinger, die nach seinem Tod erschien.

Und in „querFALK“ hatte ich vor Jahren einen Beitrag mit dem Titel „Den Falk im Nacken“ veröffentlicht. Dieser längere biografische Text handelt von meiner Odyssee durch die Subkultur der Jahre 1960 bis 1990 und zum Ende hin von meiner Begegnung mit Helmut Salzinger und der Gruppe 60/90, weshalb ich diese Texte am Anfang und am Ende dieser Arbeit nochmals vorstelle, selbst wenn sich inhaltliche Überschneidungen ergeben.

Das war der Stand der Dinge im Frühjahr 2020. Dann kam Corona. Eine große Pause folgte, bis mir die Hessische Kulturstiftung ein Stipendium gewährte, das es mir ermöglichte, dieses Projekt unter dem Titel „Mein FALK-Projekt“ zu veröffentlichen.

Wer das Büchlein (Softcover) kaufen möchte, kann es im Buchhandel oder direkt bei ePubli bestellen.